Montag, 22. Juni 2009

Audiotechnik Übung 3 : Strong Modification

Verwendetes Programm: Magix Music Maker 2007

Titel: Flucht


Original.
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Bearbeitet.
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Komposition:

Das von mir ausgewählte Musikstück ist das Titelthema zur Zeichentrickserie „Die Simpsons“. Am Anfangjeder Folge sieht man, wie sich die einzelnen Familienmitglieder von der Schule, der Arbeit bzw. vom Einkaufen auf dem Heimweg machen. Die Stimmung der Charaktäre ist dabei fast durchgehend positiv und euphorisch, wie das Titelthema. Meine Absicht war es, diese Euphorie komplett umzudrehen und eine erschreckende, angsteinflößende Stimmung zu schaffen, so als wären die Charaktäre auf der Flucht.

Zu Beginn wird es daher zunächst sehr hektisch, dies soll den Auslöser für die Flucht darstellen. Nach ca. 14 Sekunden kommt dann eine „Verschnaufpause“. Die Charaktäre glauben sie befänden sich in Sicherheit, doch dann ab Sekunde 24 sind die Verfolger wieder da. Noch haben sie das Versteck der Flüchtigen nicht entdeckt, aber es herrscht Anspannung. Ab Sekunde 48 entfernen sich die Verfolger wieder. Die Flüchtigen atmen auf, doch dann bei Sekunde 58 werden sie plötzlich entdeckt. Jede weitere Flucht ist Zwecklos, es ist aus.


Making Of:

Hier zunächst ein Screenshot vom Originalmusikstück:



Um die Grundstimmung zu erzeugen habe ich das Musikstück zunächst „reversed“.
Die Instrumente klingen dadurch sehr schräg und wirr, was sehr gut das Gefühl von Orientierungslosigkeit und Panik ausdrückt. Das Original ist relativ schnell, daher hab ich es verlangsamt, da die Flüchtigen fliehen wollen ohne aufzufallen und ihre Verfolger keinen Sichtkontakt haben.
Um die Anspannung zu simulieren habe ich das Musikstück nicht wie man erwarten könnte runter, sondern hochgepitched. Dadurch entsteht ein ähnlicher Effekt wie aus dem Film Psycho.



Um diesen Effekt zu unterstützen, habe ich zusätzlich noch einen Flanger –effekt hinzugefügt.



Für das plötzliche Ende - die „Entdeckung“ – habe ich das Musikstück an einer ansteigenden Stelle zerschnitten und das Stück mit einem Delay versehen. Dieses drückt den Schockeffekt aus, als die Flüchtigen merken das sie entdeckt wurden und es kein Entrinnen mehr gibt.



Hier noch ein Screenshot vom Endergebnis:



Quellenangaben und Hintergrundinformationen:

Das Titelstück stammt aus der Serie „Die Simpsons“.

Samstag, 23. Mai 2009

Übung 2: Single Sounds


Audiotechnik, Friedmann SoSe 09, OMB 02


Übung 2: Single Sounds

Thema: Steigerung

Verwendetes Programm: Magix Music Maker 2007


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Komposition:
Die zwei von mir verwendeten Sounds sind zum einen ein Gitarrensample und eine Snare. Mein Ziel war es, aus diesen beiden simplen Sounds, eine sich steigernde Melodie zu aufzubauen und diese fortlaufend durch Einsatz von Audioeffekten zu verändern. Im Mittelteil hat die Komposition ihren Höhepunkt erreicht und man kann man nur noch schwer erkennen das es sich wirklich nur um 2 manipulierte Sounds handelt, und nicht mehr. Anschließend nimmt die Komposition wieder ab.

Die beiden Soundfiles in jeweils einer Spur:


Making Of:
Zunächst hört man die Gitarre rechts, die Snare links. Anschließend wechseln die Kanäle abwechselnd. Durch Pitchen der Gitarre habe ich eine Melodie „gebastelt“. Die Melodie erklingt nun für einige Takte auch wieder zunächst links, die Snare rechts, dann wechseln die Sounds die Seiten. Anschließend wird die Frequenz der Snare höher und diesmal klingt sie abwechselnd links, dann rechts. Die Melodie wurde nun anschließend mit einem Wah-Wah-Effekt versehen. Im späteren Verlauf habe ich den Gitarrensound extrem gestaucht, mehrmals hintereinander gesetzt und ebenfalls mit dem Wah-Wah-Effekt versehen. Am Ende klingt das Gitarrensample mit einem Echo aus.

Verlagerung auf den linken bzw. rechten Kanal:


Auswahl des Wah-Wah-Filters:


Anpassung der Filtereinstellungen:


Die Finale Version:



Quellenangaben und Hintergrundinformationen:
Das Gitarrensample und die Snare stammen aus einer von mir über die Jahre hinweg selbst angelegten Soundbank.

Montag, 13. April 2009

Übung 1: Soundcollage

Audiotechnik, Friedmann SoSe 09, OMB 02


Übung 1: Soundcollage

Thema: Unterseeboot

Verwendetes Programm: Magix Music Maker 2007


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Konzept und beabsichtigter dramaturgischer Verlauf:

Zu hören ist die sich verändernde Geräuschkulisse im Maschinenraum eines Unterseebootes während des Angriffs eines feindlichen Schiffes, aus der Perspektive eines Besatzungsmitgliedes.

Die Idee dazu kam mir, als ich das Geräusch einer knarzenden Holztüre mit einem Hall-Effekt versah. Das Ergebnis erinnerte mich an die Geräusche, welche die Hüllen in den U-Bootfilmen von sich geben, wenn diese auf Grund des außen herrschenden Wasserdrucks nachgeben.

Zu Beginn hört man lediglich das Summen des Antriebes/des Generators sowie das Knarren und Ächzen des im Maschinenraum befindlichen Inventars. Ab und zu erklingt das Signal des Sonars, dessen zeitliche Abstände immer kürzer werden.

Dann sind Geräusche an der Außenhaut des U-Bootes zu vernehmen. Große, massive Gegenstände (Wasserbomben) prallen von außen gegen das U-Boot. Einige von ihnen detonieren in der Nähe des Bootes, aber noch bleibt es unbeschädigt. Der Ping des Sonars wird immer schneller, bis er schließlich zu einem einzigen Ton wird. Plötzlich gibt es einen lauten Knall, der Feueralarm ertönt, die metallene Außenhülle ächzt und knarrt unter der Belastung , Wasser bricht ein – das U-Boot wurde getroffen. Kurz darauf schließt sich eine Luke die verhindert, dass das eintretende Wasser in den Maschinenraum gelangt. Die meisten Geräusche werden nun nur noch gedämpft wahrgenommen. Wasser tropft aus undichten Stellen von der Decke. Nach wie vor detonieren Wasserbomben in der Nähe des Bootes und noch immer hört man den zunehmenden Druck, der auf der instabilen Außenhülle lastet. Nieten schießen aus den Wänden, die Hülle hält dem Wasserdruck nicht mehr lange stand. Das Besatzungsmitglied gerät in Panik. Sein Puls rast, man hört seinen Herzschlag lauter und lauter werden, während die Umgebungsgeräusche leiser werden und schließlich verstummen. Letztendlich verstummt auch der Herzschlag.


Making of:

Das interessante bei dieser Komposition ist, das (bis auf den Sonarping) kein einziger der verwendeten Sounds etwas mit dem Thema „U-Boot“ zu tun hat. Die verwendeten Sounds wurden so bearbeitet, dass sie zu der von mir gewählten Thematik passen. Bei den Explosionen wurden z.B. die Mitten und Höhen reduziert bzw. komplett rausgenommen um Unterwasserdetonationen, außerhalb der Hülle zu simulieren. Die knarzenden Hüllengeräusche sind in Wirklichkeit Geräusche von alten Holz- und Metalltüren, die geöffnet werden. Diese habe ich nachträglich tiefer gepitcht und mit einem Hall-effekt versehen um den gewünschten Effekt zu erhalten. Um einen räumlichen Eindruck zu erzeugen, habe ich bei den Explosionen und Hüllengeräuschen abwechselnd den linken und rechten Kanal deaktiviert.


Bild 1: Hier sieht man, wie der Generatorsound mehrmals dupliziert, über- bzw hintereinandergelegt und am Anfang und am Ende jeweils ein- und ausgefadet wird.


Bild 2: Anschließend habe ich den Sonarping-sound mehrmals dupliziert und in immer kleiner werdenen Abständen hintereinander platziert.


Bild 3: Anschließend wurden weitere Sounds, wie Explosionen, eintretendes Wasser, Metallgeräusche etc. eingefügt und bearbeitet.


Bild 4: Letztendlich habe ich die Spuren als wav-datei exportiert, ein neues Projekt angelegt, die wav-datei reingeladen, normalisiert und anschließend noch einmal exportiert. Da man bei diesem Blog keine reinen Audiofiles hochladen kann, habe ich die Audiodatei in Adobe Premiere Pro importiert und im .mov-Format exportiert.


Quellenangaben:

Der Sonarping so wie die Türgeräusche (Hüllen-sounds) stammen von der website www.findsounds.com“. Alle weiteren Sounds (Explosionen, Wassergeräusche, etc. ) stammen aus den Computerspielen „Dark Messiah“, und „F.E.A.R.“. Beide Computerspiele haben mit der Thematik „Unterseeboot“ nichts zu tun.